Wie Sie PKV Rabatte bekommen
GKV-Sparmaßnahmen im Arzneimittelbereich sollen künftig im vollen Umfang auch für privat Krankenversicherte gelten. Gleichzeitig wird sichergestellt, dass die daraus gewonnenen Entlastungen einzig den PKV-Kunden zugute kommen und nicht im Portemonnaie der Aktionäre verschwinden. Oberstes Ziel, so das Gesundheitsministerium, sei die Garantie eines „bezahlbaren Versicherungsschutzes“.
Zusätzlich zum Pharmarabatt sollen PKV-Kunden künftig auch vom Herstellerabschlag profitieren – ein weiterer Schlag ins Gesicht der gesetzlichen Krankenkassen, da hier ein wichtiges Sparelement zur Stabilisierung der GKV-Finanzsituation benutzt wird, um Privatversicherte zu entlasten. Jens Spahn von der CSU bekräftigte in diesem Zusammenhang: „Wir wollen, dass die Arzneimittel-Einsparungen bei den einzelnen Versicherten ankommen und nicht bei den Gewinnen der Versicherungskonzernen.“
Einsparungen durch den Pharmarabatt funktionieren so: Kommt ein neues Arzneimittel auf den Markt, sollen die gesetzlichen Kassen Preisverhandlungen mit dem Hersteller führen. Voraussetzung ist, dass das neue Medikament einen wahren Zusatznutzen im Vergleich zum Vorgänger besitzt.
Neu in den Diskussionen ist, dass gleichzeitig auch der von sechs auf 16 Prozent erhöhte Herstellerabschlag den PKV-Kunden zugute kommen soll. Der Abschlag gilt für verschrei- bungspflichtige Arzneimittel ohne Preisobergrenze und ist bis zum Jahr 2013 befristet. Außerdem werden die Preise im Rahmen eines Preismoratoriums auf dem Stand vom 1. August 2009 eingefroren.
Eine konkrete Ausgestaltung der Regelung gibt es bislang noch nicht. Unklar ist außerdem, wie hoch die Einsparungen für den PKV-Bereich tatsächlich ausfallen und sich auf die Prämien auswirken, weil die Daten über Arznei-Verordnungskosten der PKV nicht öffentlich zugänglich sind. Bei den gesetzlichen Kassen sollen in diesem Jahr 500 Millionen und im kommenden Jahr eine Milliarde Euro eingespart werden.
In vergangenen Jahren sind die Gesundheitskosten in beiden Versicherungsarten drastisch explodiert, daher tut ein politischer Eingriff Not. Privat Krankenversicherte bekommen in den kommenden Wochen die Mitteilung, ob sich ihr Tarif im nächsten Jahr verteuern wird. Gesetzlich Versicherte müssen ab Januar 2011 wieder 15,5 Prozent von ihrem Gehalt für die Krankenversicherung aufbringen.
DKV-Versicherte im Frauen-BestMed-Tarif BM4/0, 4/1, 4/2, 4/3 sowie in allen Kinder- und Ju- gendtarifen des BestMed (BM 1 bis 5/0 )müssen voraussichtlich keine Beitragsan- hebungen in Kauf nehmen, da im Neukundengeschäft eine Beitragsgarantie bereits beschlossen wurde. Die Männertarife des BestMed (BM1, BM2, BM3, BM4/0, 4/1, 4/2, 4/3 und BM5/0, BM5/1, BM5/2, BM5/3) sowie alle anderen BestMed-Frauentarife werden zumindest im Neukundengeschäft einer Prüfung unterzogen.
GKV-Sparmaßnahmen im Arzneimittelbereich sollen künftig im vollen Umfang auch für privat Krankenversicherte gelten. Gleichzeitig wird sichergestellt, dass die daraus gewonnenen Entlastungen einzig den PKV-Kunden zugute kommen und nicht im Portemonnaie der Aktionäre verschwinden. Oberstes Ziel, so das Gesundheitsministerium, sei die Garantie eines „bezahlbaren Versicherungsschutzes“.
Zusätzlich zum Pharmarabatt sollen PKV-Kunden künftig auch vom Herstellerabschlag profitieren – ein weiterer Schlag ins Gesicht der gesetzlichen Krankenkassen, da hier ein wichtiges Sparelement zur Stabilisierung der GKV-Finanzsituation benutzt wird, um Privatversicherte zu entlasten. Jens Spahn von der CSU bekräftigte in diesem Zusammenhang: „Wir wollen, dass die Arzneimittel-Einsparungen bei den einzelnen Versicherten ankommen und nicht bei den Gewinnen der Versicherungskonzernen.“
Einsparungen durch den Pharmarabatt funktionieren so: Kommt ein neues Arzneimittel auf den Markt, sollen die gesetzlichen Kassen Preisverhandlungen mit dem Hersteller führen. Voraussetzung ist, dass das neue Medikament einen wahren Zusatznutzen im Vergleich zum Vorgänger besitzt.
Neu in den Diskussionen ist, dass gleichzeitig auch der von sechs auf 16 Prozent erhöhte Herstellerabschlag den PKV-Kunden zugute kommen soll. Der Abschlag gilt für verschrei- bungspflichtige Arzneimittel ohne Preisobergrenze und ist bis zum Jahr 2013 befristet. Außerdem werden die Preise im Rahmen eines Preismoratoriums auf dem Stand vom 1. August 2009 eingefroren.
Eine konkrete Ausgestaltung der Regelung gibt es bislang noch nicht. Unklar ist außerdem, wie hoch die Einsparungen für den PKV-Bereich tatsächlich ausfallen und sich auf die Prämien auswirken, weil die Daten über Arznei-Verordnungskosten der PKV nicht öffentlich zugänglich sind. Bei den gesetzlichen Kassen sollen in diesem Jahr 500 Millionen und im kommenden Jahr eine Milliarde Euro eingespart werden.
In vergangenen Jahren sind die Gesundheitskosten in beiden Versicherungsarten drastisch explodiert, daher tut ein politischer Eingriff Not. Privat Krankenversicherte bekommen in den kommenden Wochen die Mitteilung, ob sich ihr Tarif im nächsten Jahr verteuern wird. Gesetzlich Versicherte müssen ab Januar 2011 wieder 15,5 Prozent von ihrem Gehalt für die Krankenversicherung aufbringen.
DKV-Versicherte im Frauen-BestMed-Tarif BM4/0, 4/1, 4/2, 4/3 sowie in allen Kinder- und Ju- gendtarifen des BestMed (BM 1 bis 5/0 )müssen voraussichtlich keine Beitragsan- hebungen in Kauf nehmen, da im Neukundengeschäft eine Beitragsgarantie bereits beschlossen wurde. Die Männertarife des BestMed (BM1, BM2, BM3, BM4/0, 4/1, 4/2, 4/3 und BM5/0, BM5/1, BM5/2, BM5/3) sowie alle anderen BestMed-Frauentarife werden zumindest im Neukundengeschäft einer Prüfung unterzogen.